Arzthelferin/ Medizinische Fachangestellte

Was machen Arzthelferinnen?

Der moderne Begriff für diesen Beruf ist "Medizinische Fachangestellte". Die Aufgabe besteht darin, Ärzten und Ärztinnen bei ihren Aufgaben zu assistieren sowie organisatorische- und Verwaltungsarbeiten zu übernehmen. Am häufigsten arbeiten Medizinische Fachangestellte in Arztpraxen aller Fachgebiete und in Krankenhäusern. Abgesehen davon gibt es aber auch noch die Möglichkeit, bei ambulanten Pflegediensten zu arbeiten oder auch in betriebsärtzlichen Abteilungen von Unternehmen, medizinischen Laboren oder Forschungsabteilungen von Pharmafirmen.

Wie sieht die Ausbildung aus?

Nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) handelt es sich um einen anerkannten Ausbildungsberuf. Die Ausbildung dauert drei Jahre. Nähere Infos über Ausbildungsinhalte, Lernorte, finanzielle Aspekte, Dauer, Prüfungen, internationale Aspekte usw. erhaltet ihr, wenn ihr euch die Berufsbeschreibung auf der Homepage der Bundesagentur für Arbeit durchlest.

arzthelferinWelche Voraussetzungen müsst ihr für diesen Beruf erfüllen?

Nach dem Bildungsgesetz ist keine bestimmte Schulbildung Voraussetzung. Allerdings kommt es immer auf die Anforderungen der einzelnen Betriebe an, welche überwiegend nur Menschen mit mittlerem Schulabschluss einstellen.

Weiterhin solltet ihr ein Interesse an Dingen im medizinischen Bereich mitbringen, sonst macht der Beruf euch keinen Spaß! Ihr solltet auch nicht aus den Augen verlieren, dass der Beruf durchaus mal unangenehm sein kann, wenn ihr z.B. Blut abnehmen müsst. Was den Beruf der Medizinischen Fachangestellten genau ausmacht, könnt ihr euch auf der Homepage der Bundesagentur für Arbeit anschauen.

Was verdienen Medizinische Fachangestellte?

Das Gehalt von Medizinischen Fachangestellten ist variabel und hängt von einigen Faktoren ab, wie zum Beispiel den Arbeitszeiten, Erfahrung, Zertifizierung, Art der Arbeitgeber und der geographischen Lage. So variieren die Gehälter auch hier je nach Bundesland. In den neuen Bundesländern ist das Gehalt deutlich geringer als in den alten Bundesländern. Der durchschnittliche Bruttoverdienst beträgt um 1.500 €. Diese Zahlen sollen für euch Richtwerte darstellen und sind nicht zwangsläufig die Regel! Bedenkt auch hier, dass bei diesem Brutto-Betrag dann noch Steuern und Abgaben abgezogen werden, wodurch ihr letztlich weniger als 1000 € netto im Monat zur Verfügung hättet. Wenn ihr bedenkt, dass ihr jeden Monat Geld für eine Wohnung, Strom, Wasser, Heizung, Telefon, Internet, und lebensmittel ausgeben müsst, bleibt für euch selbst schnell nicht mehr viel übrig. Wenn ihr mal auf der Homepage bundesärztekammer.de nachschauen möchtet, könnt ihr hier den Tarifvertrag für Medizinische Fachangestellte anschauen.

Welche Perspektiven hättet ihr?

Chancen auf einen Job

Das Stellenangebot ist ganz gut. Wie in eigentlich allen Berufen, könnt ihr eure Chancen auf einen Job verbessern, indem ihr euch von euren KonkurentInnen absetzt. Dies könnt ihr durch Zusatzqualifikationen schon während der Ausbildung tun. Diese werden in der Regel durch Zeugnisse und Zertifikate bestätigt. So erarbeitet ihr euch bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt und auch vielfältigere Möglichkeiten. Bei Interesse könnt ihr euch auf AusbildungPlus weitere Infos über Zusatzqualifikationen einholen.

Aufstiegschancen

Auch hier gilt: Ohne Anstrengung kein Aufstieg! Sollte euch der Verdienst irgendwann nicht mehr ausreichen oder sollten eure Ansprüche aus anderen Gründen gestiegen sein, müsst ihr euch bemühen, wenn ihr eine bessere Positition anstrebt. Ihr müsst euch weiterbilden, um beispielsweise Betriebswirtin oder Fachwirtin zu werden. Wenn ihr über eine Hochschulzugangsberechtigung verfügt, was meistens Abitur bedeutet, könnt ihr darüber hinaus auch ein Studium aufnehmen. Auf der Homepage der Bundesagentur für Arbeit könnt ihr euch die Informationen für Perspektiven nach der Ausbildung mal anschauen!

Clara: Schaut mal hier

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