Schule fertig - was jetzt?

Nach der Schule stellt sich die Frage, was ihr mit eurem Leben anstellen wollt. Vielleicht habt ihr auch bereits konkrete Wünsche und Träume vor Augen. Clara versucht euch bei der Entscheidung für eine Ausbildung oder ein Studium zu unterstützen. Außerdem stellt sie euch einige Berufe vor und checkt Tätigkeit, Ausbildung, Gehalt, Voraussetzungen und Zukunftsperspektiven.

fragezeichenZunächst stellt sich die Frage, ob ihr eine Ausbildung oder ein Studium beginnen wollt. Beides hat natürlich Vor- und Nachteile. Ihr solltet daher bei dieser Entscheidung überlegen, was für euch im Leben wichtig ist und worauf ihr Wert legt.

Besonders wichtig ist für einige von euch das Gehalt sowie die Karrierechancen. Beides steigt bei einem Studium im Vergleich zu einer Berufsausbildung. Durch ein Studium könnt ihr ein höheres Einstiegsgehalt erwarten und auch später besteht eine größere Chance auf Gehaltssteigerungen. Hinzu kommt, dass ein Studium meistens eine größere Flexibilität bietet. Während ihr bei einer Ausbildung bereits wisst, welcher Beruf angestrebt wird, kann das Berufsziel bei einem Studium erst währendessen entwickelt werden und auch im Anschluss habt ihr mehr Möglichkeiten bei der Wahl eines Berufs. Die Flexibilität zeigt sich natürlich auch bei der Gestaltung des Studienalltags. Ihr könnt in Eigenverantwortung arbeiten, das heißt ihr entscheidet, wann, wie und wie lange ihr lernt. Viele tolle Erfahrungen könnt ihr beispielsweise auch in einem Auslandspraktikum sammeln.

Der Vorteil einer Ausbildung gegenüber eines Studiums ist, dass ihr mit Beginn der Ausbildung ein Gehalt bekommt und somit auch schneller unabhängig von euren Eltern werdet. Ihr verdient also schon Geld, während ihr euch bei einem Studium die Frage stellen müsst, wie ihr es finanzieren könnt. Außerdem sammelt ihr bei einer Ausbildung von Beginn an praktische Berufserfahrungen, woran es bei vielen Studiengängen oft mangelt. Weitere Pluspunkte sind, dass man in einer Ausbildung gute Chancen hat, vom Ausbildungsbetrieb übernommen zu werden und dass der Ausbildungszeitraum sowie euer Alltag klar definiert sind. Im Studium besteht die Gefahr, dass ihr einen Nebenjob annehmen müsst, wodurch sich das Studium verlängern könnte.

 


Immer noch gibt es Berufe, die eher Frauen als Männer ausüben und andersrum. Bei Ausbildungsberufen sind die meisten Jugendlichen wenig flexibel. Der beliebteste Beruf von Frauen ist Kauffrau für Einzelhandel, gefolgt von Verkäuferin, Bürokauffrau, medizinische Fachangestellte und Friseurin.

Technische Berufe sind bei Frauen weniger beliebt, dafür aber bei Männern. Der beliebteste Beruf bei Männern ist Kfz-Mechatroniker, gefolgt von Einzelhandelskaufmann, Industriemechaniker, Koch und Elektroniker.

Auf den Seiten Planet-Berufe.de könnt Ihr euch über die Lage informieren. auch das Bundesinstitut für Berufsbildung hatt viele umfassende Informationsseiten im Internet.


Bei den Studiengängen gibt es ebenso wie bei den Ausbildungsberufen unterschiedliche Wünsche zwischen Männern und Frauen. Der beliebteste Studiengang von Frauen ist gleichermaßen auch bei den Männern der beliebteste: BWL. An Platz 2 steht bei den Frauen Germanistik/Deutsch, gefolgt von Medizin, Rechtswissenschaften und Erziehungswissenschaften. Bei den Männern folgen Maschinenbau, Informatik, Wirtschaftsingenieurswesen und Elektrotechnik.

Auch hier sieht man: Im Gegensatz zu Frauen haben Männer einen stärkeren Hang zu technischen Berufen.

Auf der Seite Studienwahl.de, könnt ihr euch über Studiengänge in Deutschland informieren


Clara empfiehlt euch, bei eurer Berufswahl verschiedene Faktoren zu bedenken, denn schon während der Ausbildung gibt es deutliche Unterschiede zwischen den so genannten Frauen- und Männerberufen in Sachen Urlaub, Bezahlung und Überstundenausgleich. In Frauenberufen verdient ihr meist weniger als in Männerberufen.

Clara empfiehlt euch die Seite Girls-Day, die bei der Frage helfen kann, wie ihr eure Zukunft am besten in Angriff nehmen könnt. Ihr findet hier zum Beispiel auch Informationen darüber, welche Berufe gute Zukunftsperspektiven bieten.

Außerdem könnt ihr, wenn euch beim Durchforsten der Berufe etwas fehlt, auf der Homepage der Bundesagentur für Arbeit nachsehen und euren Wunschberuf in der Suchzeile suchen lassen. Die Seite ist sehr übersichtlich und bietet euch viele Informationen, die etwas Licht in die Angelegenheit bringen! Sehr zu empfehlen ist auch beroobi.de, ein Projekt von Schulen ans Netz. Hier sind die Informationen sehr übersichtlich und jugendfreundlich zusammengestellt.

Clara: Schaut mal hier

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